Asus EeePC
Aus Walterschlag
Hier findet man interessante Dinge über den Asus EeePC !
Der Asus EeePC ist ein winziger Laptop (ca. 22x16cm) mit Akku, 800x480 LC-Display, 4GB Flash, 512MB RAM, Webcam, Lautsprecher, Mikrofon, 3x USB, VGA Anschluss, Mikrofon&Kopfhöreranschluss, WLAN, Ethernet, 1x SDSlot und Xandros (Linux) vorinstalliert. Das wars eigentlich schon. Kosten dzt. 299 Euro.
Viele vermissen vermutlich eine Festplatte, und ein DVD/CD-Laufwerk, angesichts der rasant steigenden Grösse an Flash Medien sind solche Dinge aber - meiner Meinung nach - sowieso nicht notwendig.
Das installierte Linux ist erstaunlich leicht zu bedienen; sieht eher aus wie ein Spielzeugcomputer für Kinder, hats aber in sich. Was man recht einfach, nur auf der grafischen Oberfläche einstellen kann :
- ) WLAN Verbindung (auch mit WPA Verschlüsselung)
- ) Einwahlverbindung mit E220(HSDPA Modem) oder sogar über Händi (getestet mit Nokia N95 an USB)
- ) pptp (Microsoft-) VPN Verbindung (funktioniert, allerdings musste ich danach die Routen neu setzten, damit VPN und Internet geht; da wäre noch zu prüfen, wo man ein ip-up Script hinterlegen kann...)
Eine Linux-Betaversion von Skype ist bereits vorinstalliert, man muss nur noch Username&Passwort eingeben. Muss aber noch testen, ob damit auch Videotelefonie möglich ist...
USB Sticks, USB Festplatten, SD- und MMC Karten werden automatisch erkannt. Es werden auch die neueren SDHC Karten im eeePC unterstützt (bis 32GB). Noch zu testen wäre ein Datenträger, der auf NTFS foratiert ist.
Bevor man benutzerdefinierte Einstellungen vornimmt oder Daten auf speichert, sollte man die interne Flashdisk des eeePC in eine Einzige Partition verwandeln. Das Zauberwort dazu heisst "nounionsfs". Das hat den Vorteil, dass man gleich einige 100MB mehr Platz hat, aber den Nachteil, dass man ein "zerschossenes" System nicht so einfach wieder herstellen kann. (zumindest ein externes USB-DVD-Laufwerk erforderlich). Meiner Meinung nach ist so eine Wiederherstellung ohne externes Speichermedium aber sowieso eher sinnlos, man würde dabei sämtliche Daten auf der internen Flashdisk verlieren, sofern man sie nicht gesichert hat. (Was bring einem ein PC, der zwar wieder hochfährt, aber der alle Einstellungen, wie z.B. WLAN-Schlüssel, installierte Modems etc. "vergessen" hat ?!?)
Wesentlich geschickter ist es, nachdem die wichtigsten Einstellungen gemacht wurden von der internen Flashdisk eine Sicherung anzulegen. interne Flashdisk des eeePC sichern (ich gehe davon aus, dass natürlich auch alle wichtige Daten von USB Sticks und Speicherkarten irgendwo vom Benutzer gesichert werden...)
Der eingebaute 512MB DDR2-RAM kann einfach entfernt und durch ein grösseres Modul ersetzt werden; um mehr als 1GB verwenden zu können muss man aber einen anderen Kernel auf den eeePC installieren. 2GB werden mindestens unterstützt, vielleicht sogar 4GB.
Wenn man das originale Betriebssystem nicht möchte, kann man auch Windows XP auf den eeePC installieren; dafür benötigt man aber natürlich eine Lizenz, eine XP CD und ein externes USB-DVDROM Laufwerk. Die dafür notwendigen Treiber sind beigelegt.
Ich werd das originale Linux drauflassen, VMWare Player auf den eeePC hab ich bereits installiert. Damit kann man auch z.B. von der SD-Karte ein propräitäres Betriebssystem laufen lassen, ohne das Linux überhaupt auch nur herunterzufahren. Eine möglichst schnelle 4GB Karte ist dafür aber Mindestvoraussetzung. (2GB benötigt man schon alleine fürs System...) Ausserdem wäre etwas mehr RAM nicht schlecht; das lasse ich aber im Moment noch...
Mit etwas mehr Aufwand bekommt man sogar einen DVB-T Stick am eeePC zum Laufen.
Vorinstallierte Software, die man direkt von der Oberfläche aus starten kann :
- ) OpenOffice (Freies Office Paket)
- ) Firefox (Web-Browser)
- ) Thunderbird (Mail-Client)
Drückt man Strg-Alt-T, dann öffnet sich ein Konsolenfenster am EeePC, von der man noch mehr Programme starten kann :
- ) krdc (Client für Windows-RDC und Tight-VNC)
- ) ssh <username>@<hostname> (SSH-Client)
